Piha & Karekare...
Nachdem wir noch eine weitere Nacht auf dem "koschd nix'-Camperparkplatz in Whangarei verbracht haben, sind wir weiter ins süd-östlich von Auckland gelegene Surferparadies Piha gefahren. Leider hatten wir sau schlechtes Wetter.
Aber wie das kleine Mohrenköpfle immer zu sagen pflegt: Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung. Also Regensachen an und los ging der Strandspaziergang, bei starkem Wellengang. Unser Ziel war das nördliche Strandende, wo eine Kolonie Zwergpinguine zu Hause ist. Leider hatten die Pinguine wohl nicht die richtige Kleidung (wann ist ein Frack schon angebracht) und sind daher in ihren sicheren Höhlen geblieben. Aber ich kleines, nun schon sehr erprobtes, Höhlenforscherschwein habe mich natürlich unerschrocken auf die Suche gemacht und in jeden Höhleneingang rein geschnuppert, den ich finden konnte:
Und tatsälich hab ich, Fritz-Schwein, das grosse Suchtalent, einen Zwergpinguin in einer kleinen Niesche einer hochgelegenen Höhle erschnüffelt. Natürlich sind wir ganz leise und vorsichtig gewesen, um den kleinen Kerl, den ich Albert getauft habe, nicht zu erschrecken:
Auf dem Rückweg zum Matzi-Auto haben wir dann noch ein tolles Himmelsspektakel durch die untergehende Sonne erleben dürfen:
Am nächsten Tag war das Wetter dann schon wesentlich besser. Nun sind wir den 101m hohen Lion Rock hoch gestiegen...
...und haben uns Piha mal von dort oben aus angesehen. Nicht schlecht kann ich euch sagen:
Wieder unten am Strand angekommen hab ich kleines Entdeckerschwein es mir nicht nehmen lassen auch noch den südlichen Teil des Strandes und den dort gelegenen Gap zu erkunden. Das hat sich auf jeden Fall saumässig gelohnt:
Nachdem wir uns an den zerberstenden Wellen satt gesehen hatten, haben wir uns den Matzi geschnappt und sind nach Karekare hinter gefahren:
Wer hier an den Strand will, muss erstmal durch einen knietiefen Fluss durch laufen...
...aber dann kann man ewig am Strand spazieren gehen. Schwimmen sollte man hier aber lieber nicht, wenn man sein Leben liebt, da hier eine sehr starke Unterströmung ein Bad in den Wellen sau gefährlich macht:
Aber Karekare noch ein Tüpfelchen auf dem i zu bieten: Einen wunderschönen riessen grossen Wasserfall in traumhafter PiG-Nick-Idylle. Dagegen können alle bisher gesehenen Wasserfälle einpacken:
Aber jetzt muss ich mich bei euch Freunden der Wurst mal noch eine Runde ausheulen:
Da kam doch am Parkplatz in Karekare tatsächlich so ein brauner dicker Mops und hat sich glatt in meine Sektretärin verguckt. Der hat sich bei ihr auf den Fuss gesetzt und sich ganz frech vor meinen Augen von ihr das schokobraune Fell kraulen lassen:
Unfassbar, sowas von dreisst. Und dann ist er unserem Matzi-Auto sogar noch die ganze Strasse durch Karekare nachgelaufen. Der wollte wohl wirklich mit nach Auckland kommen. Nicht dass ich kleines Entdeckerschwein eifersüchtig wäre oder sowas, aber na hör mal, der kann sich doch nicht einfach ohne zu fragen meine Sektretärin krallen. Bloss gut, dass er ein Halsband mit einer Hundemarke und somit auch einen Besitzer hatte. So war ich das einzige Kuscheltier auf dem Weg zurück nach Auckland, wo wir dann unseren Matzi (nach 11 doch arg unbequemen Nächten) verabschiedet haben und für zwei Nächte zurück ins Hostel sind, bevor wir dann morgen endlich das grosse Auto bekommen, aber dazu dann später mehr...



























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