Haruru Falls, Old Whaling Station und immer wieder die Frage: "Wo soll Fritz-Schwein schlafen?"...
Auf dem Weg vom Norden nach unten Richtung Süden sind wir die Ostküste entlang gefahren. Dabei kamen wir an Kerkikeri vorbei und haben dort sau günstig Obst gekauft. Dann ging es weiter Richtung Paihia, wo wir eigentlich die Nacht verbringen wollten. Auf dem Weg dort hin haben wir an den Haruru Falls halt gemacht:
Dort habe ich direkt Freundschaft mit ein paar Hühnern geschlossen, bevor wir eine Wanderung durch den Busch gemacht haben:
Neben viel Grün konnte ich kleines Mohrenköpfle dort auch nistende Vögel bewundern:
Ausserdem gab es viel sumpfiges Gebiet, dass wir nur über einen Holzsteg beschreiten konnten und ein grosses Gewässer, dass wir dabei überqueren mussten:
Angekommen sind wir dann in Waitangi, aber dazu in einem späteren Post ausführlicher!
Es gab da nämlich ein schwerwiegendes Problem: Wo sollten wir schlafen? Die Holiday Campingrounds in Paihia und Umgebung mit 18 NZ$ pro Person waren uns Schwaben definitiv zu teuer und einen kostenlosen Supermarktparkplatz mit WCs in der Nähe konnte selbst ich kleine Spürnase nicht ausfindig machen. Daher habe ich Entdeckerschwein dann beschlossen weiter zu fahren und von Opua die Autofähre (mit 12 NZ$ doch recht preiswert, allerdings dauerte die Fahrt auch keine 5 Minuten) Richtung Russel zu nehmen, in der Hoffnung, dass die Campingplätze dort vielleicht günstiger sind.
Dummes, dummes Fritz-Schwein, hätte ich mal den Schalker entscheiden lassen. In Russel war nämlich alles nochmal so teuer: 21,50 NZ$ pro Person.
Und was nun? Uns an den Strassenrand stellen, wollten wir hier auch nicht, weil wir beführchteten als Wildcamper Strafe zahlen zu müssen. Darum sind wir weiter gefahren, und weiter gefahren, und weiter gefahren. In Rawhiti haben wir dann endlich doch noch einen Campingplatz gefunden.
Dort waren ausser uns und den vielen Möwen aber nur einheimische Langzeitcamper, die uns aber sehr herzlich empfangen haben. Die Entscheidung nicht wild zu Campen haben wir auch nicht bereut, weil kurz nach unserer Ankunft auf dem Campingplatz eine Polizeistreife vorbei gefahren ist. Uff, Glück gehabt.
Am nächsten Tag haben wir dann eine kleine Wanderung zur Old Whaling Station unternommen. Der steinige Weg über die Berge hat sich auch wirklich gelohnt:
Von der Whangamumu Bay bis zur Old Whaling Station, wo vor langer Zeit neuseeländische Seefahrer Wale ausgeweidet und Whale-oil erzeugt haben, waren es nur noch 5min Weg:
Das nächste Bild zeigt, die Reste der Rampe, mit deren Hilfe die toten Wale aus dem Meer gezogen wurden. Gut dass die Kiwis das heute nicht mehr praktizieren:
Nach unserer Wanderung kam wieder die grosse Frage: Wo als nächstes Schlummern? Auf unserer Landkarte war ein kleiner Zeltplatz im Mimiwhangata Coastal Park eingezeichnet:
Der Weg dorthin war sehr schön, aber das letzte Stück war sehr kurvenreich und die Strasse unglaublich eng und an einem steilen Berg gelegen. Da haben mir schon die Haxen geschlottert und ich bin froh, dass der Schalker am Steuer sass und nicht ich, das kleine Fritz-Schwein...
Der Strand war dann aber auch wirklich den Weg wert...
Leider war unsere Freude nur von kurzer Dauer, weil man nicht mit dem Auto zum Campingplatz kam, sondern die letzten paar Kilometer zu Fuss, ergo nur mit Zelt, zurück legen musste. Daher hiess das für das kleine Entdeckerschwein, weiter suchen!!!
Deshalb haben wir uns wieder ein Stück Richtung Norden aufgemacht und sind auf dem Weg nach Paihia noch beim Hundertwasserklo - der riessen Attracktion in Kawakawa (sonst gibt"s da auch nicht viel) - einmal schnell für kleine Mohrenköpfle gegangen...
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