Cost-to-Cost-Walkway...
Heute sind wir (das sind ich, also Fritz-Schwein, meine Sekretärin und ihr Freund) also jedenfalls sind wir drei heute den Cost-to-Cost-Walkway gewandert.
Cost to Cost heißt das Ding, weil man von der Nord-Ost-Küste einmal quer durch Auckland zur Süd-West-Küste wandert. Ausgeschrieben ist das ganze mit 16 km. Allerdings haben wir uns schon auf dem Weg zum Startpunkt verlaufen und ich bin der festen Überzeugung, dass wir mindestens 25 km zurück gelegt haben heute. Die Route ist eigentlich dann auch mit solchen gelben Wegweisern ausgeschildert:
Aber die waren teilweise so gut versteckt, dass nicht mal so ein tolles Trüffelschwein, wie ich, sie finden konnte. Was soll ich sagen liebe Tourismus-Branche: Gedanke gut, Ausführung desaströs!
Aber jetzt nochmal zurück zum Anfang, der bei uns nicht am eigentlichen Startpunkt, sondern an der Habour Bridge lag. Von dort aus hatte man einen tollen Blick nach Osten Richtung Viaduct Habour:
Auf dem Weg zum wirklichen Start haben wir dann noch einen kleinen Umweg über den Fischmarkt gemacht:
Und dann hab ich altes Entdeckerschwein noch was bekanntes aus der Wahlheimat aufgespürt:
Die ersten Kilometer des C2C-Walk waren dann nichts was wir nicht auch schon beim Stadtspaziergang gesehen hätten. Außer vielleicht dieser komische Vogel, der ist mal der größte Vogel der Welt gewesen und heißt Moa. Inzwischen ist er aber leider ausgestorben und nur noch aus Stein zu bewundern...
Dann kam der Carlaw Park bzw. Auckland Domain. Da konnte ich mich wieder als Kletterschwein versuchen:
Oben angekommen, hat man freie Sicht auf das Auckland War Memorial Museum:
So Freunde der Wurst und jetzt ging es erst Richtig los. Ich glaube, ich bin in meinem ganzen Entdeckerschweineleben noch keinen so hohen Berg bzw. Vulkan hoch gekrabbelt. Der Mt. Eden - oder auch Maungawhau genannt - ist mit 196 m Aucklands höchster Vulkankegel. Der Krater (50 m tief) ist die Nahrungsquelle von einer Maori-Gottheit und darf deshalb nicht betreten werden. Naja, ich will ja auch nicht, dass jemand auf meinem Fressen rum trampelt:
Man bzw. Schwein hat jedenfalls einen tollen Blick über die Stadt von da aus, aber ich war nach dem Aufstieg völlig entkräftet und hab erstmal den kompletten Proviant verspeisen müssen, bevor ich meinen Schinken wieder in Bewegung setzten konnte...
Als nächstes kam ein gaaanz laaaanger großer Park: Der Cornwall Park in dem es ganz komische Mülleimer gibt:
Ich dachte ja erst, hier entsorgt Herrchen seinen Wauwau, wenn der nicht brav bei Fuß geht. Aber keine Sorge liebe Nalas und Siras, Lucies, Meiras und Knuts zu Hause in Deutschland, dieser Hund frisst nur, was aus anderen Hunden hinten raus kommt. Wobei ich nicht genau weiß, ob ich das so viel appetitlicher finden soll...
Nichts desto trotz, Hunde waren nicht die einzigen Vierbeiner, die unseren Wanderweg kreuzten:
Und auch unter dem berühmten One Tree Hill (ihr braucht gar nicht auf dem Bild suchen, da WAR mal ein Baum oben drauf, den gibt's aber nicht mehr) haben es sich die lebenden Wollkneule gemütlich gemacht:
Am Ende sind wir nach über 6 h, statt versprochener 4 h am Ziel angekommen. Mit Muskelkater ÜBERALL aber einem guten Gewissen, dass ich Regen und Wind stand gehalten hab, bin ich natürlich als erster von uns dreien am Ziel angekommen:
Auf dem Rückweg ist uns dann noch ein ganz pelzig-grünes Auto über den Weg gelaufen ähhhh gefahren:
Ich dachte erst meine Schweineäuglein haben einen Sprung, weil sie zu viel Natur gesehen haben, aber meine Sekretärin hat bestätigt, dass das Auto komplett mit Gras zugewachsen war. Die spinnen, die Kiwis...






















































