Fritz-Schwein

Fritz-Schwein
das bin ich

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Cost-to-Cost-Walkway...

Heute sind wir (das sind ich, also Fritz-Schwein, meine Sekretärin und ihr Freund) also jedenfalls sind wir drei heute den Cost-to-Cost-Walkway gewandert.


Cost to Cost heißt das Ding, weil man von der Nord-Ost-Küste einmal quer durch Auckland zur Süd-West-Küste wandert. Ausgeschrieben ist das ganze mit 16 km. Allerdings haben wir uns schon auf dem Weg zum Startpunkt verlaufen und ich bin der festen Überzeugung, dass wir mindestens 25 km zurück gelegt haben heute. Die Route ist eigentlich dann auch mit solchen gelben Wegweisern ausgeschildert:


Aber die waren teilweise so gut versteckt, dass nicht mal so ein tolles Trüffelschwein, wie ich, sie finden konnte. Was soll ich sagen liebe Tourismus-Branche: Gedanke gut, Ausführung desaströs!

Aber jetzt nochmal zurück zum Anfang, der bei uns nicht am eigentlichen Startpunkt, sondern an der Habour Bridge lag. Von dort aus hatte man einen tollen Blick nach Osten Richtung Viaduct Habour:


Auf dem Weg zum wirklichen Start haben wir dann noch einen kleinen Umweg über den Fischmarkt gemacht: 


Und dann hab ich altes Entdeckerschwein noch was bekanntes aus der Wahlheimat aufgespürt:


Die ersten Kilometer des C2C-Walk waren dann nichts was wir nicht auch schon beim Stadtspaziergang gesehen hätten. Außer vielleicht dieser komische Vogel, der ist mal der größte Vogel der Welt gewesen und heißt Moa. Inzwischen ist er aber leider ausgestorben und nur noch aus Stein zu bewundern...


 Dann kam der Carlaw Park bzw. Auckland Domain.  Da konnte ich mich wieder als Kletterschwein versuchen:


Oben angekommen, hat man freie Sicht auf das Auckland War Memorial Museum:


So Freunde der Wurst und jetzt ging es erst Richtig los. Ich glaube, ich bin in meinem ganzen Entdeckerschweineleben noch keinen so hohen Berg bzw. Vulkan hoch gekrabbelt. Der Mt. Eden - oder auch Maungawhau genannt - ist mit 196 m Aucklands höchster Vulkankegel. Der Krater (50 m tief) ist die Nahrungsquelle von einer Maori-Gottheit und darf deshalb nicht betreten werden. Naja, ich will ja auch nicht, dass jemand auf meinem Fressen rum trampelt:


Man bzw. Schwein hat jedenfalls einen tollen Blick über die Stadt von da aus, aber ich war nach dem Aufstieg völlig entkräftet und hab erstmal den kompletten Proviant verspeisen müssen, bevor ich meinen Schinken wieder in Bewegung setzten konnte...

Als nächstes kam ein gaaanz laaaanger großer Park: Der Cornwall Park in dem es ganz komische Mülleimer gibt:


Ich dachte ja erst, hier entsorgt Herrchen seinen Wauwau, wenn der nicht brav bei Fuß geht. Aber keine Sorge liebe Nalas und Siras, Lucies, Meiras und Knuts zu Hause in Deutschland, dieser Hund frisst nur, was aus anderen Hunden hinten raus kommt. Wobei ich nicht genau weiß, ob ich das so viel appetitlicher finden soll...

Nichts desto trotz, Hunde waren nicht die einzigen Vierbeiner, die unseren Wanderweg kreuzten:


Und auch unter dem berühmten One Tree Hill (ihr braucht gar nicht auf dem Bild suchen, da WAR mal ein Baum oben drauf, den gibt's aber nicht mehr) haben es sich die lebenden Wollkneule gemütlich gemacht:


Am Ende sind wir nach über 6 h, statt versprochener 4 h am Ziel angekommen. Mit Muskelkater ÜBERALL aber einem guten Gewissen, dass ich Regen und Wind stand gehalten hab, bin ich natürlich als erster von uns dreien am Ziel angekommen:


Auf dem Rückweg ist uns dann noch ein ganz pelzig-grünes Auto über den Weg gelaufen ähhhh gefahren:


Ich dachte erst meine Schweineäuglein haben einen Sprung, weil sie zu viel Natur gesehen haben, aber meine Sekretärin hat bestätigt, dass das Auto komplett mit Gras zugewachsen war. Die spinnen, die Kiwis...









Sonntag, 26. Oktober 2014

Heute ist Labour Day...

Heut früh ging es mir leider gar nicht gut. Ich dachte schon, dass ich mich mit Schweinegrippe angesteckt habe. Aber alles ok. Meine Sekretärin hat das ausgeschlossen, weil ich ja geimpft bin. Ich habe mich wohl gestern beim Spaziergang nur ein wenig überanstrengt, meint ihr Freund.


Auf jeden Fall trifft es sich da gut, dass heute in Neuseeland Feiertag ist und daher alles geschlossen hat. Außerdem ist draußen ein Sauwetter. Da will doch kein Schwein vor die Tür. Der Alternativplan lautet: Spieletaaaaag!!!! 


Von "Schweinchen ärgere dich nicht"...


...über "Ferkel hüpf die Leiter rauf"...


...bis hin zu "B'scheißerle" war alles dabei. 


Es ist ja klar, wer am Ende am häufigsten gewonnen hat oder ;-)

Stadtspaziergang à la Michael Jackson...

Heute haben ich und meine Freunde (ein Schwein nennt sich immer zuerst) einen Stadtspaziergang durch Auckland gemacht. Dabei kam uns der lonley planet-Reiseführer, den mir ein ganz lieber Kollege für die Reise geliehen hat - an dieser Stelle nochmal vielen Dank an T. P. - zu Hilfe. Ihr müsst nämlich wissen, dass ich eine Orientierung wie eine Bockwurst habe --> also gar keine.

Damit ihr auch genau nachlesen könnt, wo das kleine Mohrenköpfle heute überall war, ist hier die Wegbeschreibung mit dazugehöriger Karte:



Eigentlich war ich aber schon platt bevor wir überhaupt am Startpunkt angekommen waren, weil wir dazu einen ewig langen Berg hinauf laufen mussten:


Ich war so erschöpft, dass ich erstmal getragen werden musste und erst ab der Auckland Town Hall wieder einigermaßen fit war:


Als wir dann bei der New Gallery angekommen waren, ging's mir wieder sau gut:


Im Albert Park hatte ich dann richtig viel Spaß zwischen all den Bäumen und Blumen:



Beeindruckend fand ich besonders den University Clock Tower, der auch Elfenbeinturm genannt wird. Warum erklärt sich wohl von selbst. Herr der Ringe lässt grüßen:


Auch das Old Government House und die ehemalige Synagoge fand ich ganz dufte:



Im Chancery-Bezirk fühlt Schwein sich noch viel kleiner als sonst, wegen den riesigen Wolkenkratzern. Uiuiui ist der hoch:


In der Vulcan Lane hab ich in allen Pubs gesucht, aber leider, leider hatten sie nur belgisches Bier und kein Haller Mohrenköpfle im Kühlschrank:


Die vorletzte Station war tatsächlich eine "Station", nämlich die Britomart Train Station:


Als wir dann endlich am Viaduct Harbour angekommen waren, haben uns dort zwei neue Freunde begrüßt:


Zuletzt habe ich Entdeckerschwein am Hafen noch eine große Wartehalle gefunden, in der man sich die Zeit kostenlos mit Schach, Domino, Federball, Tennis etc. vertreiben kann. Ratet mal was ich und meine Freunde uns ausgesucht haben:

 

So und warum heißt die Überschrift "Stadtspaziergang à la Michael Jackson"? Ganz einfach: weil wir überall diese Moonwalk-Ampelmännchen auf unserer Tour gesehen haben! Wir mussten so kichern und mit der ( von meiner Sekretärin ) hinterlegten Musik, ist es gleich doppelt so komisch:















Samstag, 25. Oktober 2014

 Erster Tag in Auckland...


Heute hat sich die Reise schon gelohnt. Gleich nach dem ich meine Schweineäuglein aufgemacht habe, konnte ich diesen tollen Blick aus dem Fenster genießen.


Nach dem Frühstück ging's dann los Richtung Hafen. Unterwegs hab ich ein kleines PIG-Nick bei einem Cricket-Feld eingelegt. Der Hafen mit seinem unglaublich türkisenem Wasser ist aber auch alle mal ein Foto wert. 


Und weil wir nun schon mal da waren, haben wir die Chance genutzt und gleich eine Wal-Fahrt über den Dings-Bums-Golf gemacht. Das war zwar mit 160 $ ( ca. 100 € ) sau teuer, aber da ich ein kleines liebes Sparschwein bin, durfte ich umsonst mitfahren.


Leider waren die Wale sehr schüchtern und haben uns nur ihre Rückenflosse gezeigt. Vielleicht waren sie aber auch nur fürchterlich aufgeregt wegen der Hochzeit, schließlich heißen sie "Bright Whales" ( Bryde's Whales 😊 ).



Im Gegensatz dazu waren die Delfine sehr aufgeschlossen und sind wie wild mit unserem Boot um die Wette geschwommen.


Ich hab mal versucht mit meinem Handy die Wale und Delfine zu filmen. Leider war es sehr windig und deshalb wackelt das Bild teils ( vor allem am Ende ) sehr stark.


Zu guter Letzt haben wir den Weg zurück nach Auckland gefunden und sind sau glücklich diese teure aber wirklich schöne Erfahrung gemacht zu haben.








Donnerstag, 23. Oktober 2014

So jetzt ist Fritz-Schwein offiziell bei den Kiwis...

Nach weiteren 9h Flug sind wir in Neuseeland angekommen. 

Natürlich gab es auch diesmal wieder sau lecker Speisen:


Beim Abendessen hab ich aber so ratz-fatz alles verputzt, dass die Fotografin nur noch die Hauptspeise (rechts) für ein Foto retten konnte.

Das hätte ich auch wirklich langsamer essen sollen, denn so musste das Mohrenköpfle leiden:

Aber keine Sorge beim Sonnenaufgang ging's mir schon wieder sau gut.


Das Gepäck kam, dank unserer Einwicklung schon in Deutschland, auch vollkommen unbeschädigt in NZ an und Drogen haben sie auch nicht darin gefunden. Damit stand einer Einreise nichts mehr im Weg.